Philosophie





"Wenn alle Menschen ihr Missgeschick auf einen einzigen grossen Haufen legten, von dem sich jeder den gleichen Anteil zu nehmen hätte, die meisten Menschen wären froh, wenn sie ihren eigenen Beitrag zurück bekommen und verschwinden könnten."
Sokrates

Denken Sie über die Grenzen hinaus

Wir sind eine gemeinnützig ausgerichtete Gemeinschaftspraxis und lassen uns von christlichen Werten tragen. Hier erfahren Sie, wie wir Sie auf dem Weg zu Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden begleiten. Ihr Vorteil: Klare Linien und ein konkretes Konzept.

Was ist Gesundheit?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als «ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“. (Stand 8.5.2014) Nach dieser Definition wäre vermutlich jeder krank und bedürfte medizinischer Behandlung – und die Pillen lassen die Kassen klingen. Sind denn alle Behinderten als krank anzusehen? Das ist absurd, entspricht wohl aber dem kranken Zeitgeist, in dem Kinder, die im Sinne der Eltern nicht perfekt sind, einfach abgetrieben werden. Dabei vergessen wir, dass wir in Gottes Augen perfekt sind.

So betrachten wir Gesundheit als relativ. Dem Einen mag es genügen, wenn er die alltäglichen Aufgaben ohne Beschwerden verrichten kann, dem Anderen mag es dienen, wenn er seine Einsamkeit nicht mehr so lähmend empfindet. Aus diesem Grund stimmen wir vor Therapiebeginn unseren Behandlungsauftrag gemeinsam ab. Dabei gilt es, unrealistische Wünsche, dass zum Beispiel ein Tumor innerhalb von zwei Wochen von selbst verschwinden soll, genauso zu relativieren wie der blockierende Glaubenssatz, dass es gar nicht mehr möglich sei, gesund zu sein.

Schulmedizin oder Alternativmedizin?

Nehmen Sie einmal an, bei ihrem Auto leuchtet die Öllampe auf. Das ist nicht gut. Aus Sicht der klassischen Medizin würde man vermutlich das Kabel, welches das Lämpchen mit Strom versorgt, durchtrennen. Es leuchtet nicht mehr. Problem gelöst. Aus Sicht der Alternativmedizin würde man ein Bio-Baumwoll-Pflaster über das leuchtende Lämpchen kleben. Wenn das Licht immer noch durchschimmert, dann noch ein zweites und ein drittes obendrauf. Bis es nicht mehr leuchtet. Problem gelöst. Natürlich kann man die beiden Methoden auch kombinieren. Das gibt dann mehr Sicherheit, dass das Öllämpchen gar nie mehr zum Leuchten kommt. Das nennt sich dann integrative Medizin. Und irgendwann gibt es einen lauten Knall und der Motor ist hinüber – und niemand weiss wieso.

Wir sehen das nicht so verkrampft. Zwischen der klassischen Medizin und der Naturheilkunde sollte kein "oder" stehen. Es kann durchaus Sinn machen, akute Schmerzen mit einem medizinischen oder alternativen Schmerzmittel zu lindern. Ebenso ein stark juckendes Ekzem mit Cortison oder alternativen Crèmen zu behandeln, um erst einmal den Leidensdruck zu mildern. Doch wie wir alle wissen: Die Lösung ist es nicht. Die Frage, wieso der Körper dies tut, ist noch ungeklärt. Hier gilt es anzusetzen, wenn die Gesundheit nachhaltig erhalten bleiben soll.

Hat Recht wer heilt?

Diese Aussage hören wir oft. Doch ist das so? Heilung um jeden Preis? Ein paar Tage länger leben für 100'000 Franken? Wenn jemand das selbst bezahlen will, ok – aber die Gemeinschaft? Ist das gerechtfertigt? Darf jemand um der Gesundheit willen des Teufel gereichte Hand annehmen? Wie steht es in den alten Schriften: «Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme an seiner Seele Schaden?“ Als Christen können wir nicht hinter jeder Therapieart stehen, die angepriesen wird. Wir verwerfen aber auch nicht blindlings alles, was wir nicht kennen, sondern prüfen es. Was aus unserer Erfahrung nachvollziehbar und mit Gott vereinbar ist, behalten wir. Was uns nicht koscher erscheint, lassen wir. Uns ist es wichtig, dass  unsere Behandlungsmethoden auch mit unserem Glauben vereinbar sind.

Der Mensch in seiner Gesamtheit

Anders als die klassische Medizin verstehen wir den Menschen als spirituelles Wesen im Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Wechselwirkung in alle Richtungen gehen kann. So wirkt sich eine schlechte körperliche Haltung negativ auf das Empfinden aus, man fühlt sich niedergeschlagen, geknickt. Aber negative Gedanken können sich auch auf den Körper auswirken und man macht die entsprechende Erfahrung im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Deshalb ist es uns wichtig, so viele Aspekte zu erfassen, wie in der vereinbarten Zeit möglich ist. So können wir gemeinsam Prioritäten setzen und den Menschen als Ganzes auf dem Weg ins Heil begleiten - auch wenn Körper vielleicht etwas länger braucht, um nachzuziehen.

Vom Sinn der Krankheit

Dazu ein Auszug aus unserer Broschüre "Naturheilkunde & Christentum:

Viele Menschen tun alles, um sich gut zu fühlen. Ohne sich Gedanken darüber zu machen, was der Sinn dahinter ist. Ohne bereit zu sein, die Krankheit erst einmal anzunehmen. Ohne auch nur ein Quäntchen Leidensbereitschaft zu zeigen. Das kann fatal sein. Denn wenn wir anfangen würden, die Dinge zu hinterfragen, könnten wir mit der Zeit eine gewisse Ordnung im Chaos erkennen. Wir entdecken, dass die «bösen» Borrelien uns vor neurotoxischen Metallen schützen, das angeblich krebsauslösende Papilloma-Virus dafür sorgt, dass unser Immunsystem kranke Schleimhautzellen besser erkennt, oder Schmerzen eine Botschaft des Körpers, gar ein Hilfeschrei der Seele sein können. Gott hat unseren Körper so erschaffen, dass er sich selbst am Leben erhält – in jedem Fall! Der Tempel Gottes ist auf Selbsterhaltung programmiert, auch wenn wir es nicht immer nachvollziehen können. Er reguliert sich selbst. Schaden wir unserem Körper, so muss er gegenregulieren, was wir oft als Symptome wahrnehmen. Ein paar Bespiele:

Fieber ist unangenehm und wir fühlen uns krank. Nehmen wir in der Winterzeit kühlende Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte oder Milchprodukte zu uns, kann das eine Erkältung begünstigen. Viren können überhandnehmen und der Körper steigert die Temperatur. Das ist sinnvoll. Viren können sich bei höheren Temperaturen weniger schnell vermehren. Das Immunsystem hat mehr Zeit, um die richtigen Abwehrstoffe herzustellen. Versuchen wir hier in die von unserem Schöpfer durchdachten Prozesse einzugreifen, zum Beispiel mit Schmerzmitteln, die oft auch fiebersenkend wirken, können sich die Viren schneller ausbreiten und es kann zu einer Lungenentzündung kommen.

Hoher Blutdruck kann selbst unbemerkt Probleme verursachen. Doch wieso tut dies der Körper? Meistens ist die Mikrozirkulation gestört. Sei dies durch Flüssigkeitsmangel, Stress oder anderem. Organe, Gelenke, Gehirn etc werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff, bzw. Nährstoffen versorgt. Durch eine Steigerung des Blutdrucks werden die Funktionen aufrechterhalten. Greifen wir in die notwendigen Prozesse ein, zum Beispiel durch Blutdruckmittel, kann es in der Folge zu grösseren Gewebeschäden kommen.

Krebs wird von dieser Welt als tödliche Krankheit propagiert. Wenn wir uns aber mit den biochemischen Abläufen in unserem Körper befassen, können wir auch hier eine Sinnhaftigkeit entdecken. Viele Faktoren, wie zum Beispiel Adrenalinmangel durch chronischen Stress, Giftstoffe wie Schwermetalle, Insulinresistenz durch hohen Zuckerkonsum etc zwingen die Zellen dazu, den Stoffwechsel zu verändern, um überleben zu können. Krebs ist eine Stoffwechselerkrankung. Das wurde schon vor Jahrzehnten wissenschaftlich bewiesen, sogar den Nobelpreis für die Erkenntnis vergeben. Oft wird diese Störung initiiert von einem Natur-Defizit-Syndrom, unserem artfremden Verhalten. Dazu gehören Bewegungsarmut, Ernährungsfehler, Industriegifte, das Streben vor den Menschen (und nicht vor Gott) bestehen zu wollen und vieles mehr. Der Kampf gegen den Krebs ist also ein Kampf gegen Gottes Lebenserhaltungsprinzipien. Was sind die Konsequenzen? Ein Tumor wirkt als eine Art Giftmülldeponie. Dank dem Tumor kann der Körper länger überleben. Lösen wir diesen in kurzer Zeit auf (sei dies mit pharmazeutischen oder natürlichen Mitteln), gelangen diese Stoffe wieder in den Blutkreislauf. Das kann noch grössere Schäden verursachen, Metastasen bilden und zum Tod führen.

Wir können nicht gewinnen, wenn wir die Ursachen, die zu den Regulationsmassnahmen geführt haben, unverändert lassen. Jede schwere Erkrankung bedingt auch eine Veränderung der Lebensumstände.

Wir nehmen uns Zeit

Um einen Menschen und seine Beschwerden möglichst gut erfassen zu können braucht es Zeit. Das geht nicht bei 20 bis 50 Patienten pro Tag. So betreuen die Inhaber des Naturheilzentrums lediglich vier bis maximal fünf Klienten pro Tag. Nur so ist es möglich, auf die einzelnen Bedürfnisse einzugehen, gemeinsam die Behandlungsziele zu formulieren, miteinander das Therapiekonzept zu erstellen und im regelmässigen Austausch die Erfolge zu kontrollieren.

Unser Leitbild bürgt für Qualität

Aufgaben

Wir sind ein gemeinnützig aus­ge­richteter Familienbetrieb. In unserer Tätigkeit lassen wir uns von christ­lichen Werten tragen. Den Menschen be­trachten wir als spirituelles Wesen aus Körper, Geist und Seele. Unsere zentra­len Aufgaben bestehen aus:

  • Paramedizinische und naturheilkundliche Diagnose, Be­ratung und Behandlung
  • Empfehlung von natürlichen Heil­mitteln sowie Hilfe zur Selbsthilfe
  • Erhaltung und Verbesserung des Wohlbefindens mit den Möglich­keiten der Naturheilkunde und biologischen Medizin
  • Gesundheitserziehung und Förde­rung des Umwelt­bewusstseins
  • Vorsorge als primäre, sekundäre und tertiäre Prävention

Konsultation / Therapiekonzept

Das Gespräch ist eines der wich­tigsten diagnostischen und therapeutischen Hilfs­mittel. Deshalb nehmen wir uns dafür genügend Zeit. Wir kommunizieren offen, klar und verständlich. Wir legen gemeinsam mit dem Klienten Behandlungsziele fest und bestimmen mit ihm zusammen die Vorgehensweise, um diese zu erreichen. Das Ziel eines individuell zusammengestellten Therapie-Konzeptes besteht darin, den Organis­mus in die Lage zu versetzen, das gesundheitliche Gleich­gewicht wieder selbst herzu­stellen. Wo es angebracht ist, zeigen wir Alternativen zu den vorgeschlagenen Massnahmen auf und ziehen externe Fachkräfte und Spezialisten hinzu.

Praxiszentrum

Wir streben eine familiäre Atmos­phäre an, die angenehm und freund­lich gestaltet ist. In dieser Wohlfühl­oase achten wir die In­dividualität, Welt­anschau­ung und Menschen­würde jedes Einzelnen. Uns ist wichtig, ein ver­trauens­volles Um­feld zu schaffen, ins­besondere die ge­botene Diskretion und Schweige­pflicht zu ge­währ­leisten.

Team / Kompetenz

Transparenz, Offenheit und Mensch­lichkeit sind Führungsgrundsätze. Jedes Teammitglied versteht sich als tragender Teil des Praxiszentrums und arbeitet selbstverantwortlich in den jeweiligen Arbeits- und Zuständig­keitsbereichen. Regelmässiger Aus­tausch fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Alle Mitarbeiter besuchen jährliche Fort­bildungen, um ihr Wissen und ihre Fachkompetenz zu vertiefen und erweitern.

Arbeitsweise

Wir arbeiten kostenbewusst und ge­hen mit den uns zur Verfügung gestell­ten Arbeitsmitteln sorgsam um. Um­welt­schonendes Handeln ist uns ein wichtiges Anliegen. So wird zum Bei­spiel das gesamte Zentrum aus 100 Prozent Schweizer Ökostrom betrie­ben.

Qualität

Den Erfolg bei unseren Klienten messen wir sowohl an objektiven Analysen und Laborwerten als auch an der subjektiven Wahrnehmung der Lebensqualität. Wir sind bestrebt, die Behandlungs- und Organisations­prozesse stetig zu verbessern. Dazu gehören auch ver­ständ­liche Arbeitsabläufe, ein inte­rnes und externes Vorschlagswesen, ein klares Weiter­bil­dungs­konzept und der fachliche Austausch mit Berufskollegen und anderen Ge­sundheit­organisa­tionen.

Vorträge, Kurse, Lehrgänge

Wir geben unser Wissen und unsere Erfahrungen praxisnah weiter. Dabei richten wir uns nach den Grundlagen der Erwachsenenbildung. Die Kurse und Schulungsunterlagen sind leicht verständlich und gut umzusetzen. Ein Schwerpunkt bildet dabei das Konzept ONKOfit® zur Steigerung der Selbst­heilungskräfte in der Krebs Vor- und Nachsorge. Ferner unter­stützen wir Publikationen, die der Gesundheits­förderung und Volks­ge­sundheit dienen.

Verfügbarkeit

Wir wollen jedem Menschen die Möglich­keit bieten, eine naturheil­kundliche Behandlung in Anspruch nehmen zu können. Mit proHumanitas stellen wir dazu ein bewährtes Stundungskonzept bereit. Dies steht Klienten zur Verfügung, die keine Zusatz­ver­sicherung für die Alternativ-/Kom­plementärmedizin abschliessen und sich zur gegebenen Zeit keine Therapien aus eigenen Mitteln leisten können. Es soll für die betroffenen Klienten möglich sein, die Behandlungen ohne finanziellen Druck in Anspruch nehmen zu können.